STUDIE ÜBER DAS MURREN Nr.1

4. Mose 11-16


Dieser Unterricht ist der 1. Teil einer Reihe von zwölf Nummern. Um ihn völlig zu genießen, sollen Sie die elf anderen Teile der Reihenfolge der Nummern nach lesen.


Geliebte, der Frieden sei mit Ihnen! Um in den nächsten Tagen jegliche Überraschung zu vermeiden, wenn die Posaune läuten wird und mit dem Ziel uns auf die Entrückung besser vorzubereiten, biete ich Ihnen diese Studie über das Murren an, die in Wirklichkeit die Transkription eines Workshops ist, die der Herr uns an einem unserer geistlichen Einkehr machen ließ.


Ich ermutige Sie, diesen Unterricht gut zu untersuchen, um daraus alle Elemente zu ziehen, die Sie zur aufrichtigen Buße vor dem Herrn und zu einer radikalen Veränderung in Ihrem geistlichen Leben führen müssen. Behalten Sie im Auge, dass dieser Text eine Transkription ist. Weder die gesprochene Sprache noch die möglichen Fehler, die sich da auch befänden, sollten Sie nicht ablenken.


Berichte der Arbeitsgruppen


Diese sechs Kapitel von 4.Mose haben als Rahmen für diese Studie über das Murren gedient.


Erste Gruppe


4.Mose 11:1 Aber das Volk beklagte sich arg vor den Ohren des Herrn. Als der Herr das hörte, entbrannte sein Zorn, und das Feuer des Herrn brannte unter ihnen und verzehrte das Ende des Lagers.


Was uns in diesem Vers markiert hat, ist die Tatsache, dass das Murren dem Ewigen stark missfallen. Nach Lektüre dieses Verses kann man schon schlussfolgern, dass wir alles machen sollen, um das Murren zu meiden. Dann sind wir so verfahren, dass wir Kapitel nach Kapitel studiert haben. Und in jedem Kapitel haben wir treffende Punkte aufgehoben, dass wir in Ursachen und Folgen des Murrens aufgeteilt haben.


Kapitel 11


Ursachen des Murrens


Wir haben die Ursachen in zwei Kategorien aufgeteilt: die äußerlichen Ursachen und die innerlichen Ursachen. Wir haben die äußerlichen Ursachen als diejenigen definiert, die zu uns von außen kommen, wie alle Sachen, die wir unter dem Einfluss von anderen machen und die innerlichen Ursachen als diejenigen, die von uns selbst herkommen, das, was man uns völlig zuteilen kann.


Äußerliche Ursachen:


Das hergelaufene Gesindel: Vers 4 Und das hergelaufene Gesindel in ihrer Mitte war sehr lüstern geworden, und auch die Kinder Israel fingen wieder an zu weinen und sprachen: Wer will uns Fleisch zu essen geben? Die Bibel auf Französisch spricht von Fremden unterschiedlicher Herkunft. Und um diesen Begriff von Fremden besser zu verstehen, sind wir ins Buch von 2.Mose 12:38 gegangen, wo uns die Bibel sagt, als die Kinder von Israel von Ramsès nach Succoth gingen, und zog auch mit ihnen viel Pöbelvolk. Wir stellen fest, dass es dieses hergelaufene Gesindel ist, von Begehrlichkeit ergriffen, dass das Volk in die Irre geführt hat. Das hat uns an die Agenten satans denken lassen, die unter uns sind und die uns jedes Mal zur Sünde anreizen. Eben dieses hergelaufene Gesindel hat das Volk angereizt, Gotteswut zu erregen, gegen Gott zu murren. Wir haben also dieses hergelaufene Gesindel oder diese Fremden mit den Agenten satans gleichgesetzt, die unter uns sind. Wir haben ebenfalls unsere Idee weiter entwickelt, indem wir die Verse von 1Kor 15:33 zitiert haben, der sagt: Lasset euch nicht irreführen: Schlechte Gesellschaften verderben gute Sitten; und von 1Kor 5:6, der uns sagt: Euer Rühmen ist nicht gut. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?


Wir haben geschlossen, indem wir gesagt haben, dass wir darauf achten sollen, dass es in unserer Gemeinde, oder unter dem Volk Gottes, keine Leute gibt, die sich freiwillig entscheiden, mit Gott nicht voranzukommen. Wir sollen darauf achten, unsere Versammlung zu reinigen, indem wir sie von allen Sachen befreien, die danach angetan sind, unseren Schwung zu hemmen, unseren Eifer für Gott zu bremsen, die Harmonie innerhalb des Volkes Gottes und unsere Kommunion mit Gott zu behindern. Wir sollen uns von all denjenigen trennen, die mit Gott nicht fröhlich vorankommen wollen oder die sich im Gehorsam Gottes nicht gefallen wollen. Wir sollen es unbedingt tun, wenn wir auf die Entrückung Wert legen.


Innerliche Ursachen


Bezüglich der von uns selbst herkommenden Ursachen haben wir viele erwähnt unter anderen die Begehrlichkeit, die Undankbarkeit und die Vergessenheit.


Die Lüsternheit: Im Vers 34 wird gesagt, Daher hießen sie denselben Ort Lustgräber, weil man daselbst das lüsterne Volk begrub. Obwohl es eben das hergelaufene Gesindel war, das die Lüsternheit verursacht hatte, sagt uns die Bibel hier, dass das Volk durch Lüsternheit ergriffen worden ist. Selbst wenn es die anderen sind, die sie provoziert hatten, hatte das Volk trotzdem gesündigt. Die Lüsterheit ist ein Grund des Ungehorsams vor Gott. Wir sollen die Lüsternheit meiden. Wir sollen den Wünschen unserer Herzen oder unserer Augen nicht nachgehen. Ein anderes Element, das uns beeindruckt hat, ist die Undankbarkeit.


Undankbarkeit oder Verachtung gegenüber Gott: Vers 5 Wir denken an die Fische, die wir in Ägypten umsonst aßen, und an die Kürbisse, die Melonen, den Lauch, die Zwiebeln und den Knoblauch. Und im Vers 18 ist geschrieben: Denn es ging uns gut in Ägypten... Wir sehen hier die Undankbarkeit des Volkes. Es trauert einer Vergangenheit nach, die gar nicht ruhmreich war. Denn wir wissen alle, was Sklaverei ist. Jede normale Person weiß, dass es nichts Ruhmreiches, auch nichts Beneidenswertes in der Vergangenheit eines Sklaven gibt. Denn Sklaverei ist nur Qualen, Foltern, Tränen... Aber das Volk, um seine Undankbarkeit, seine Verachtung gegenüber Gott zu äußern, spricht über Wonnen, die es in Ägypten kostete. Was für ein Unsinn! Geliebte, lesen wir diese Verse von 2.Mose, um das besser zu verstehen, was wir sagen.


2.Mose 3:7-9 Und der HERR sprach: Ich habe das Elend meines Volks in Ägypten gesehen und ihr Geschrei über ihre Bedränger gehört; ich habe ihre Leiden erkannt. Und ich bin herniedergefahren, dass ich sie errette aus der Ägypter Hand und sie herausführe aus diesem Lande in ein gutes und weites Land, in ein Land, darin Milch und Honig fließt, in das Gebiet der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter. Weil denn nun das Geschrei der Israeliten vor mich gekommen ist und ich dazu ihre Not gesehen habe, wie die Ägypter sie bedrängen. Es ist Gott Selbst, der das Bedrängen, das Leid beschreibt, in dem sich das Volk befand, die Unterwerfung, die Knechtschaft, das Leiden, das das Volk in Ägypten ertrug. Und in Seiner riesengroßen Güte für sie ist Gott herniedergefahren, um sie vom Bedränger, vom Tyrannen zu befreien. Aber sehen Sie, auf welche Weise sie Ihm danken, indem sie unsinnige Worte aussprechen: Wir denken an die Fische, die wir in Ägypten umsonst aßen... Denn es ging uns gut in Ägypten.... Die Undankbarkeit ist wirklich eine Gangrän, ein sehr ernstes Übel.


Mangel an Zufriedenheit: Wir haben auch den Zufriedenheitsmangel angestrichen. Das Volk wurde durch Lüsternheit ergriffen, weil es Fleisch wollte, wobei es das Manna kostenlos hatte. Vers 9, Und wenn bei Nacht der Tau über das Lager fiel, so fiel das Manna mit darauf.


Vergessenheit der Wohltaten Gottes: Das Volk hat Gotteswohltaten in ihren Leben vollständig vergessen.


Folgen des Murrens


Die erste Folge ist eben die Wut des Ewigen, die entbrennt. Wir haben in der Einführung erwähnt, dass es eine schlechte Sache ist, Gotteswut zu erregen. Wenn wir über etwas murren, entbrennt die Wut des Ewigen und das ist nicht in unserem Vorteil. Vers 10: Als nun Mose das Volk weinen hörte, in jeder Familie einen jeden an der Tür seiner Hütte, da entbrannte der Zorn des Herrn sehr... Vers 33: Als aber das Fleisch noch unter ihren Zähnen und noch nicht verzehrt war, da entbrannte der Zorn des Herrn über das Volk, und der Herr schlug sie mit einer großen Plage.


Murrend hat das Volk den Ewigen zurückgeworfen. Wir werfen den Ewigen zurück, wenn wir gegen Ihn murren. Vers 19-20 Darum wird euch der Herr Fleisch zu essen geben; und ihr sollt nicht bloß einen Tag lang essen, nicht zwei, nicht fünf, nicht zehn, nicht zwanzig Tage lang, sondern einen ganzen Monat lang, bis es euch zur Nase herausgeht und euch zum Ekel wird, darum, daß ihr den Herrn, der mitten unter euch ist, verworfen habt; weil ihr vor ihm geweint und gesagt habt: «Warum sind wir aus Ägypten gezogen?»


Die Wirkungen des Murrens über die Diener Gottes


21Und Mose sprach: Sechshunderttausend Mann Fußvolk sind es, darunter ich bin, und du sprichst: Ich will ihnen Fleisch geben, daß sie einen Monat lang zu essen haben! 22Soll man Schafe und Rinder schlachten, daß es für sie genug sei? Oder werden sich alle Fische des Meeres herzusammeln, daß es für sie genug sei? 23Der HERR aber sprach zu Mose: Ist denn die Hand des Herrn verkürzt? Jetzt sollst du sehen, ob mein Wort eintreffen wird vor dir oder nicht!


Die Reaktion von Mose ist hier ein wenig überraschend. Mose, der seinen Gott kannte, der seinen Glauben in Gott hatte, ist hier durch das Murren des Volkes destabilisiert worden. Das Murren des Volkes hat ihn wirklich gestört und später sieht man, dass er wegen dieses Volkes, das unaufhörlich gegen Gott murrte, das Gelobte Land sogar verfehlt hat. Mose, der kannte, was Gott fähig ist, zu tun, findet sich unter der Wirkung des Murrens des Volkes, dabei, Gott auf die Weise zu antworten, wie wir vorstehend sehen.


Kapitel 12


Vers 2: Und sie sprachen nämlich: Redet denn der Herr allein durch Mose? Redet er nicht auch durch uns?. Das ist die Frage, die sich Aaron und Mirjam gestellt haben. Wir haben uns gefragt, was den großen Opferpriester Aaron und die Prophetin Mirjam dazu bringen konnte, diese Worte auszusprechen. Wir sind zum Schluss gekommen, dass es aus Schwachheit, dass Aaron und Mirjam hier gesündigt haben. Im Gegensatz zu Dathan, der nach seinem Fehler nicht bereut hat, sieht man Aaron, der im Vers 11 bereut. Und Aaron sprach zu Mose: Ach, mein Herr, laß die Sünde nicht auf uns liegen, da wir töricht gehandelt und uns versündigt haben. Das bestätigt die Tatsache, dass es wirklich aus Schwachheit ist, dass Aaron eben gesündigt hatte.


Die Autorität des Gottesdieners:


In diesem Kapitel hat man die Autorität und den Platz des Gottesdieners vor dem Volk gesehen, das er führt. Vers 11: Und Aaron sprach zu Mose: Ach, mein Herr, laß die Sünde nicht auf uns liegen, da wir töricht gehandelt und uns versündigt haben... Aaron wusste, dass Mose die Wahl hatte, ihm zu sagen: "Nein, ich verzeihe dir nicht" und das war ausreichend, damit er den Schmerz seiner Sünde trägt. Das hat uns ins Kapitel 16 zurückgebracht, wo wir Mose sehen, der das Urteil von Dathan und Abiram gewählt hat. Und man merkt schon, dass ihn der Ewige erhört hat.


Kapitel 13


Was uns hier beeindruckt hat, ist die Wirkung, die eine Gruppe von Personen auf die Menge des Volkes haben kann. Wir haben zwölf Personen, die geschickt worden sind, um ein Land zu erforschen. Diese Personen waren nicht irgendwer, das waren Häupter des Volkes, lauter Fürsten. Als sie von der Erforschung zurückgekehrt sind, haben sie verschiedene Berichte gemacht. Zehn unter ihnen haben einen Bericht gemacht, der das Volk völlig in Unordnung gebracht hat, und es zur Mutlosigkeit, zum Aufstand angetrieben hat. Während Josua und Kaleb einen positiven Bericht gemacht haben, haben sie den Glauben an Gott, das Vertrauen zu ihrem Gott behalten. Aber leider hatten die Beschwörungsformelsworte der zehn anderen die Oberhand über das Volk gewonnen und die Folge war, was wir sehen. Vers 30: Kaleb aber beschwichtigte das Volk gegen Mose und sprach: Lasset uns hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir können es überwältigen! 31Aber die Männer, die mit hinaufgezogen waren, sprachen: Wir können nicht hinaufziehen gegen das Volk, denn es ist uns zu stark! Das verweist uns auf den Unterricht über die Einsicht.


Kapitel 14


Vers 24: Aber meinen Knecht Kaleb, in dem ein anderer Geist ist, und der mir völligen Gehorsam geleistet hat, den will ich in das Land bringen, in das er gegangen ist, und sein Same soll es erblich besitzen.


Hier sagt uns die Bibel, dass Kaleb durch einen anderen Geist belebt worden ist. Wenn Caleb durch einen anderen Geist belebt worden ist, was ist also der Geist, der die anderen belebte? Im Vers 37 steht geschrieben, diese Männer, welche das Land in Verruf brachten, starben an einer Plage vor dem Herrn. Da man nirgends sieht, wo diese Menschen bereut haben, bevor sie starben, kann man zum Schluss kommen, dass sie nicht von Gott waren. Man sieht also, dass es Agenten satans waren, die gewirkt hatten, um das Volk in die Irre zu führen.


In den Versen 3 und 31 lesen wir: 3Warum führt uns der Herr in dieses Land, daß wir durch das Schwert fallen, und daß unsre Weiber und unsre Kinder zum Raube werden? Ist es nicht besser, wir ziehen wieder nach Ägypten?... 31Eure Kinder aber, von denen ihr sagtet, daß sie zum Raube sein würden, die will ich hineinbringen, damit sie sehen, was das für ein Land ist, das ihr verachtet habt.


Das Volk murrte gegen den Ewigen, indem es unsinnige Überlegungen aussprach. Sie haben abgelehnt, die Erde nehmen zu gehen, die ihnen der Herr gegeben hat, indem sie sich durch Argumente rechtfertigten, die keinen Sinn machen. Sie behaupten ihre Kinder mehr zu lieben als Gott, den Schöpfer. Diese Kinder sind ins Gelobte Land eingetreten, während sie alle in der Wüste umkamen. Das ist ebenfalls der Fall mit uns. Manchmal glauben wir, unsere Eltern, unsere Brüder, unsere Schwestern mehr zu lieben als Gott. Und später, diese Leute, für die wir den Herrn verachtet haben, können ins Reich Gottes sogar eintreten, während wir alle wegen unserer Verachtung in die Hölle landen werden.


Kapitel 15


Vers 32 Als die Kinder Israel in der Wüste waren, fanden sie einen Mann, der am Sabbat Holz sammelte.


Im vorigen Kapitel haben einige Personen die Gotteswut erregt und das ganze Volk wurde bestraft. Aber hier sieht man, dass dieser Mensch allein gesündigt hat und allein bestraft worden ist. Die Tragweite des Murrens auf Gottesvolk ist äußerst groß, denn es ist eben eine Sünde, die das ganze Volk beeinflusst. Es ist ein fremdes Volk, das sich ins ganze Volk eindringt, es verschmutzt und es dazu antreibt, sich gegen Gott zu empören.


Lernen, die Wohltaten des Herrn zu zählen


Der Herr empfiehlt uns, alles zu tun, um nicht zu vergessen, was Er für uns getan hat. Man muss die Wohltaten des Herrn in unserem Leben immer zählen. Das verhindert uns große Sünden zu begehen. Wir sollen alles machen, um nicht zu vergessen, was der Herr für uns gemacht hat. Verse 38-41 Rede mit den Kindern Israel und sage ihnen, daß sie sich Quasten machen an die Zipfel ihrer Kleider, in all ihren Geschlechtern, und eine Schnur von blauem Purpur an die Quaste des Zipfels tun. Und die Quaste soll euch dazu dienen, daß ihr bei ihrem Anblick aller Gebote des Herrn gedenket und sie befolget, daß ihr nicht den Trieben eures Herzens nachgehet und euren Augen nachbuhlet; sondern, daß ihr an alle meine Gebote gedenket und sie tut und ihr eurem Gott heilig seid. Ich, der HERR, bin euer Gott, der ich euch aus Ägypten geführt habe, daß ich euer Gott sei, ich, der Herr, euer Gott.


Kapitel 16


Sich gegen einen Gottesdiener zu empören, bedeutet sich gegen Gott zu empören. Gegen einen Gottesdiener zu murren, bedeutet gegen Gott zu murren. Vers 11: Fürwahr, du und deine ganze Rotte, ihr verbündet euch wider den Herrn. Was ist Aaron, daß ihr wider ihn murret? Wenn wir diese Bibelstellen einfach lesen, kann man den Eindruck haben, dass sie sich gegen Mose aufgelehnt haben, aber hier sagt uns das Gotteswort wirklich, dass sie sich eben gegen Gott erhoben haben.


Mangel an Zufriedenheit


Unter allen Stämmen ist der Stamm Levis für den Dienst der Wohnung des Herrn ausgesondert worden. Aber die Wahl des Stammes Levi für den Dienst der Wohnung des Ewigen war für sie nicht ausreichend. Sie wollten jetzt den Platz von Mose. Wir unterstreichen hier die Verachtung der Gottesgunst. Vers 8-10 Und Mose sprach zu Korah: Höret doch, ihr Kinder Levis! Ist es euch zu wenig, daß euch der Gott Israels von der Gemeinde Israels ausgesondert hat, daß ihr euch zu ihm nahen sollt, daß ihr den Dienst an der Wohnung des Herrn versehet und vor der Gemeinde stehet, ihr zu dienen? Er hat dich und alle deine Brüder, die Kinder Levis, samt dir zu ihm nahen lassen, und ihr begehret nun auch das Priestertum?


Durch ihr Murren konnten sie Mose, einen sehr sanftmütigen Menschen, sanftmütiger als alle Menschen auf Erden, dazu bringen, vor Wut auszubrechen. Vers 15 Da ergrimmte Mose sehr und sprach zu dem Herrn: Wende dich nicht zu ihrem Speisopfer! Ich habe nicht einen Esel von ihnen genommen und habe keinem jemals ein Leid getan! Kap 12:3 Und der Herr hörte es. Aber Mose war ein sehr sanftmütiger Mann, sanftmütiger als alle Menschen auf Erden.


Die Härte Gottes


Gott bezeichnet, wer was vor Ihm machen soll, und Er besteht darauf, dass alles peinlich genau respektiert wird. Kap 16:40 zum Gedächtnis den Kindern Israel, daß kein Fremder, der nicht vom Samen Aarons ist, sich nahe, um vor dem Herrn Räucherwerk zu opfern, und es ihm nicht ergehe wie Korah und seiner Rotte; wie der Herr durch Mose gesagt hatte. Das erinnert uns an die Geschichte von Ussa in 1Chronik 13:9-12 Als sie aber zur Tenne Kidon kamen, streckte Ussa seine Hand aus, die Lade zu halten; denn die Rinder waren ausgeglitten. Da entbrannte der Zorn des Herrn über Ussa, und er schlug ihn, weil er seine Hand an die Lade gelegt hatte; so starb er daselbst vor Gott. Da ward David unmutig, daß der Herr einen solchen Riß gemacht hatte mit Ussa, und hieß jenen Ort Perez-Ussa bis auf diesen Tag. Und David fürchtete sich vor Gott an jenem Tage und sprach: Wie soll ich die Lade Gottes zu mir bringen? Und in 1Chronik 15:11-13 steht geschrieben So rief nun David die Priester Zadok und Abjatar und die Leviten Uriel, Asaja, Joel, Semaja, Eliel und Amminadab und sprach zu ihnen: Ihr seid die Familienhäupter unter den Leviten; so heiliget euch nun, ihr und eure Brüder, daß ihr die Lade des Herrn, des Gottes Israels, heraufbringet an den Ort, welchen ich für sie zubereitet habe! Denn das vorige Mal, als ihr nicht da waret, machte der Herr, unser Gott, einen Riß unter uns, weil wir ihn nicht suchten, wie es sich gebührte. Wir sehen klar hier, aus welchem Grund der Ewige Ussa geschlagen hatte. Diese große Härte Gottes interpelliert uns sehr, Geliebte. Und für unser eigenes Wohl sollen wir lernen, Gottesanweisungen streng zu beachten, genauso zu machen, wie der Herr es gesagt hat. Denn, was vor Gott zählt, ist zu machen, wie Er es uns empfohlen hat.


Folgen des Murrens


Vers 49 Es belief sich aber die Zahl der an der Plage Gestorbenen auf vierzehntausendsiebenhundert, ausgenommen die, welche wegen der Sache Korahs starben.


Achten wir auf die Worte, die aus unseren Mündern ausgehen. Kapitel 14:28 Darum sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der Herr, ich will euch tun, wie ihr vor meinen Ohren gesagt habt: Das erinnert uns an den Begriff der Worte, die aus unseren Mündern ausgehen. Vermeiden wir, Flüche gegen uns selbst auszusprechen.


Es gibt ein anderes Element, das uns beeindruckt hat. Diejenigen, die das Murren verursacht haben, sind geschlagen worden und sind sofort gestorben. Aber die Kinder, ebenso wie Josua und Kaleb, haben 40 Jahre wegen der Sünde einiger Leute in der Wüste gelitten. 4.Mose 14:31 Eure Kinder aber, von denen ihr sagtet, daß sie zum Raube sein würden, die will ich hineinbringen, damit sie sehen, was das für ein Land ist, das ihr verachtet habt. 32Eure eigenen Leiber aber sollen in dieser Wüste fallen. 33Und eure Kinder sollen in der Wüste vierzig Jahre lang Hirten sein und eure Unzucht tragen, bis eure Leiber in der Wüste aufgerieben sind;


Wir haben es erstaunend gefunden, dass das Volk mit dem Murren, dem Ungehorsam und der Sturheit fortgesetzt hat, obwohl der Ewige gehandelt hatte. Kapitel 16:41 Am folgenden Morgen aber murrte die ganze Gemeinde der Kinder Israel wider Mose und Aaron und sprach: Ihr habt des Herrn Volk getötet! Kapitel 14:44 Aber sie waren vermessen und wollten auf die Höhe des Gebirges ziehen; doch weder die Lade des Bundes des Herrn noch Mose verließen das Lager.


Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit Ihnen! Amen!



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